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9:6 bei TUSEM Essen- Olympia behält in einem vierstündigen Krimi die Nerven!

Familie Mackenberg 4
Bei TUSEM Essen waren die drei Mackenbergs im Einzel nicht zu bezwingen und steuerten sechs Punkte zum Auswärtssieg bei.
Foto: Felix Hoffmann
Der sensationelle Lauf des Landesligisten aus der Boy geht weiter. Nachdem das Heimspiel gegen denselben Gegner noch knapp mit 7:9 verloren ging, drehte Olympia einen deutlichen Rückstand noch um und bewahrte sich vor dem Saisonfinale in der nächsten Woche alle Chancen im Aufstiegsrennen. Wie gewohnt konnte Olympia auch im vorletzten Spiel der Saison auf seine Stammformation zurückgreifen. Der Gastgeber aus Essen bot wie schon im Hinspiel erneut eine starke Besetzung auf, um die Siegesserie der Bottroper Gäste zu beenden.

Zu Beginn wurde Olympia auch prompt kalt erwischt. Sowohl die Mackenberg-Zwillinge Sven und Marvin als auch Hendrik Paskuda/ Matthias Siebert verloren ihre Doppel knapp im Entscheidungssatz. Nach der Niederlage von Robert Daitschmann/ Jörg Mackenberg lagen die Bottroper Gäste überraschend mit 0:3 in Rückstand. Marvin Mackenberg machte mit einem ungefährdeten Dreisatzerfolg gegen Yücekaya den ersten Punkt für die eigene Mannschaft. Im Anschluss gingen beim Stand von 1:3 Sven Mackenberg und Vater Jörg in einer vorgezogenen Einzelbegegnung an die Tische. Beide standen bei einem 1:2 Satzrückstand kurz vor Niederlagen, die zu einem 1:5 Rückstand und damit fast schon für die Vorentscheidung zu Ungunsten der Bottroper geführt hätten. Doch beide bissen sich zurück ins Spiel und konnten knappe Fünfsatz-Siege einfahren, so dass statt eines drohenden hohen Rückstandes die Partie wieder ausgeglichen war. Im mittleren Paarkreuz überzeugten Robert Daitschmann und Hendrik Paskuda und brachten die eigenen Farben mit 5:3 in Führung. Im unteren Paarkreuz folgten erneut zwei spannende Einzel über die volle Distanz von fünf Sätzen. Jörg Mackenberg spielte auch in diesem Einzel sehr stark und setzte seinen Gegner Benjamin Jacob der in der Hinrunde beide Bottroper Spieler im unteren Paarkreuz deutlich bezwungen hatte, mit variablem Topspinspiel immer wieder unter Druck. Er behielt mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand und baute die Führung auf 6:3 aus. Mannschaftskapitän Matthias Siebert musste eine ärgerliche Fünfsatzniederlage hinnehmen, die den ersten Einzelpunkt für die Essener Gastgeber bedeutete.

Somit gingen die Mackenberg-Zwillinge mit einer 6:4 Führung in ihre zweiten Einzel. Sven Mackenberg hielt Yücekaya in vier Sätzen in Schach, während Marvin sich in einem spektakulären Einzel mit vielen hochklassigen Topspinrallys gegen Matthias Mroczek denkbar knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz durchsetzte. Im mittleren Paarkreuz gelang Hendrik Paskuda, der seine Bilanz in der Rücksrunde auf überragende 13 Siege aus 16 Einzeln schraubte, der nächste Fünfsatzsieg. Der Sieg bedeutete den neunten Punkt für Olympia, die damit als Sieger der Partie feststanden. Da aber das Einzel von Jörg Mackenberg vorgezogen wurde, mussten zunächst noch Robert Daitschmann und Matthias Siebert an die Tische, da der Einzelsieg von Jörg Mackenberg erst nach diesen beiden Partien in die Wertung einging. Robert Daitschmann wehrte sich gegen das unorthodoxe Spiel und die unangenehmen Aufschläge seines Gegners Zhong nach Kräften, musste aber eine Viersatz-Niederlage hinnehmen. Matthias Siebert spielte in seiner zweiten Begegnung erneut engagiert. Auch in dieser Begegnung hatte er nicht das glückliche Ende für sich und verlor erneut knapp im Entscheidungssatz. So kam die vorgezogene Begegnung von Jörg Mackenberg in die Wertung und brachte nach einer vierstündigen Begegnung, in deren Verlauf neun der 16 gespielten Begegnungen nach der vollen Distanz von fünf Sätzen entschieden wurden, den 9:6 Auswärtssieg. Mannschaftskapitän Matthias Siebert war nach dem Spiel von der Moral seiner Mannschaft angetan:„Wir standen nach einer Stunde mit dem Rücken zur Wand. Bei den Einzeln von Sven und Jörg sah es so aus, dass die Essener uns eine Abfuhr erteilen. Wie wir den Schreck des katastrophalen Fehlstarts verdaut haben, war überragend. Der Zusammenhalt dieser Truppe ist einmalig. Jetzt wir es allerdings auch Zeit, dass ich selbst mal wieder Einzel gewinne. Nächste Woche wäre kein schlechter Zeitpunkt dafür.“ Dann treffen die Boyer um 18:30 Uhr in der Turnhalle der ehemaligen Körnerschule im letzten Spiel der Saison auf die MTG Horst II. Je nach Ausgang des direkten Vergleichs zwischen den punktgleichen Kontrahenten Union Frintrop und DSJ Stoppenberg ist von Platz 1 bis Platz 3 noch alles möglich. Bei einem Punktgewinn wäre zumindest die Teilnahme an den Relegationsspielen zur Verbandsliga sicher. Für den ersten Platz der Tabelle, der den direkten Aufstieg ermöglichen würde, wäre ein Punktverlust von Frintrop, die punktgleich aber mit einem besseren Spieleverhältnis an der Tabellenspitze stehen, Voraussetzung. Wie schon in der letzten Saison erwartet Olympia ein spannendes Saisonfinale. In der vergangenen Saison konnte am letzten Spiel die Abstiegsrelegation vermieden werden. Vielleicht ein gutes Omen für die Mannschaft um die drei Mackenbergs.

Doppel: Sven Mackenberg/ Marvin Mackenberg 0:1, Hendrik Paskuda/ Matthias Siebert 0:1, Robert Daitschmann/ Jörg Mackenberg 0:1
Einzel: Sven Mackenberg 2:0, Marvin Mackenberg 2:0, Hendrik Paskuda 2:0, Robert Daitschmann 1:1, Matthias Siebert 0:2, Jörg Mackenberg 2:0

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